Plastikmüll im Badezimmer

Shampooflaschen, Seifenspender, Kosmetikdosen, Zahnbürsten und Zahnpasta, Wattestäbchen, Einmalrasierer und Peelings: Wer schön (und sauber) sein will kommt um Plastikverpackungen nur schwer herum. Für die meisten dieser Artikel gibt es plastikfreie Alternativen. Hier ein paar Anregungen:

1) Shampoo und Seife: Warum nicht statt der Einmal-Seifenspender mal wieder eine ganz klassische Seife am Stück verwenden? Diese kommt oft mit einer einfachen Papierverpackung aus. Auch Shampoo wird inzwischen in ausgewählten Geschäften und im Internet als Seifenstück angeboten. Wer nicht auf Flüssigseife und Flüssigshampoo verzichten will, kann zumindest auf größere Nachfüllpackungen zurückgreifen, um so die Plastikmenge zu reduzieren.

2) Wattestäbchen: Die Stäbchen mit Plastikstiel werden nach der Entscheidung des EU-Parlamentes, Wegwerfprodukte aus Plastik zu verbieten, früher oder später ohnehin vom Markt verschwinden. Warum also nicht schon jetzt und ohnehin zur Alternative mit Papierstängel greifen?

3) Mikroplastik: Viele Körperpflegeprodukte enthalten Plastik, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich ist: Seifen, Cremes und Peelings enthalten erschreckend häufig Mikroplastikteilchen, die ins Abwasser gelangen und in den Kläranlagen nicht aus dem Wasser herausgefiltert werden können. Der BUND hat eine erschreckend lange Liste von Körperpflegeprodukten veröffentlicht, die Mikroplastik enthalten (Stand Juni 2019). Es lohnt sich, auf alternative Produkte auszuweichen. Die Liste kann hier abgerufen werden.

Schon kleine Änderungen können viel bewirken! Wir bedanken uns bei allen, die mit ihrem vorausschauenden Handeln einen Beitrag zum Schutz unserer wertvollen Umwelt leisten.

Die Umweltgruppe Tennenbronn

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