Archiv: Vergangene Aktionen und Termine


Hör mal, wer da singt:
Vogelstimmen-Erkundung mit Reinhard Günter, Karl Pröbstle und Alfred Kunz

Samstag, 23. April, 6 Uhr: Standvögel und zurückgekehrte Zugvögel

Treffpunkt: Park der Zeiten in Schramberg, Konzertmuschel bei der Villa Junghans

„Kuckuck, kuckuck, ruft´s aus dem Wald“ – und allen ist sofort klar, welcher Vogel hier am Werk ist. Doch nicht alle Vögel rufen ihren eigenen Namen. Welche Zwitscherkünstler in Schramberg zu hören sind, verraten Reinhard Günter, Karl Pröbstle und Alfred Kunz am Samstag, 23. April, während einer Vogelstimmen-Erkundung. Die BUND Umweltgruppe Schramberg lädt alle Interessierten dazu ein.

Stieglitz in der Talstraße in Tennenbronn (Copyright: Martin Höfflin-Glünkin)

Der Termin ist bewusst gewählt: Ende April sind die meisten Zugvögel wieder aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt. Während der Brutzeit ist der Gesang zudem besonders laut und leidenschaftlich: Die Männchen verteidigen damit ihr Revier und machen die Weibchen auf sich aufmerksam. Da sich die Vögel mit dem Beginn ihres Morgengesangs nach dem Sonnenaufgang richten, lohnt es sich, früh aufzustehen: Treffpunkt für die Führung ist um 6 Uhr an der Konzertmuschel im Park der Zeiten in Schramberg. Im Anschluss an den Rundgang (Länge: ca. 3 km) gibt es die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Frühstück in der Schramberger Fußgängerzone zu stärken.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Erkundung findet bei jedem Wetter statt. Wer ein Fernglas hat, kann dieses gerne mitbringen.


Großes Interesse am Einsatz für Natur und Umwelt:
BUND-Ortsgruppe Schramberg gegründet

Die Gründungsmitglieder der BUND Umweltgruppe Schramberg (Foto: Kerstin Heinlein)

Seit mehr als dreißig Jahren aktiv und immer noch voller Elan: So präsentierte sich
die Umweltgruppe am Mittwoch, 29. Juli 2020, im evangelischen
Gemeindehaus in Tennenbronn. Dennoch gibt es nun einige Änderungen. Denn die
Umweltgruppe hatte zur Gründung einer Ortsgruppe des BUND (Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland) geladen. Auf diese Weise soll die Arbeit der
Umweltgruppe einen neuen Rahmen und neue Gestaltungsmöglichkeiten erhalten.
Gleichzeitig sind Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet dazu eingeladen, sich
mit der Gruppe für Natur und Umwelt einzusetzen.

Neben der erfolgreichen Gründung der BUND Umweltgruppe Schramberg freuten sich die Initiatorinnen und Initiatoren vor allem darüber, dass trotz der Corona-Einschränkungen Interessierte aus ganz Schramberg gekommen waren. Die Sitzungsleitung übernahm Katharina Baudis, Regionalgeschäftsführerin des BUND Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie stellte zudem die Arbeit des bundesweit agierenden Vereins vor: Wichtige Ziele des BUND sind, die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern, Ressourcen zu schonen, den Klimawandel zu begrenzen und umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. „Außerdem liegt uns die Umweltbildung besonders am Herzen. Denn man kann nur das schützen, was man kennt“, betonte Baudis. Sie erkannte viele Parallelen zwischen der Arbeit des BUND und den bisherigen und geplanten Projekten der Umweltgruppe: „Wir passen gut zusammen!“ freute sich Baudis.

Der Satzungsvorschlag für die Ortsgruppe wurde aufgrund von Nachfragen an zwei Stellen geändert und anschließend einstimmig angenommen. Für den Vorstand wurden vier Mitglieder der bisherigen Umweltgruppe vorgeschlagen und einstimmig gewählt: Erika Günter, Martin Höfflin Glünkin, Sarah Hujer und Anna Lenz. Brigitte Bruker und Roswitha Moosmann werden das Amt der Kassenprüferinnen übernehmen. Auch diese Wahl erfolgte einstimmig.

Aktuelle Ziele und Aktivitäten der neu gegründeten BUND-Ortsgruppe stehen auch schon fest: Die aufgrund von Corona unterbrochene Aktion „Sie bringen – wir füllen“, mit der die Menschen zur Verpackungsvermeidung beim Einkauf motiviert werden sollen, wird so bald wie möglich wieder aufgenommen. Bis zum Herbst wird der in die Jahre gekommene Naturlehrpfad im Eichbachtal in einen Schmetterlingspfad umgewandelt. Und im kommenden Frühjahr wollen Anna Lenz und Sarah Hujer eine BUND-Kindergruppe ins Leben rufen. Es gibt also viel zu tun. Die BUND Ortsgruppe Schramberg freut sich daher immer über Unterstützung: „Alle, die Lust haben, sich mit uns für Natur und Umwelt einzusetzen, sind herzlich zu unseren Treffen eingeladen – ob BUND-Mitglied oder nicht“, stellte Sarah Hujer fest.


Neuer Termin:
Einladung zur Gründungsversammlung der BUND Umweltgruppe Schramberg (Ortsverband des BUND)

Mittwoch, 29. Juli 2020, um 19 Uhr
im evangelischen Gemeindehaus Tennenbronn

Umweltschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Themen, die die Welt auch in Zeiten von Corona bewegen sollten. Um diese Themen in Schramberg mit allen Ortsteilen sichtbarer und erlebbarer zu machen, sind die BUND-Mitglieder des Stadtgebiets sowie alle Interessierten dazu eingeladen, gemeinsam einen Ortsverband des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.) zu gründen. Impulsgeberin dieser Gründung ist die Umweltgruppe Tennenbronn, die sich seit mehr als 30 Jahren Projekten und Aktionen zum Thema Klima und Umwelt widmet. Wir würden uns freuen, wenn wir mit dieser Gründung neue Mitstreiter:innen gewinnen könnten, die sich mit uns und in eigenen Projekten für unsere Region und unseren Planeten einsetzen.

Nachdem die geplante Gründung im März 2020 aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus abgesagt werden musste, findet die Versammlung nun am Mittwoch, 29. Juli, um 19 Uhr statt. Der Ablauf und der Satzungsentwurf entsprechen der Ankündigung aus dem März. Neu ist, dass sich alle Interessierten für die Teilnahme an der Gründungsversammlung anmelden müssen. Grund dafür ist die bessere Planbarkeit der Veranstaltung sowie die Möglichkeit, Interessierte bei kurzfristigen Änderungen direkt informieren zu können. Anmeldungen sind möglich per Mail an sarah.hujer@posteo.de oder bei Brigitte Bruker per Telefon unter der Nummer 07729/1613. Bitte beachten Sie auch die Hygiene-Hinweise am Ende dieser Einladung.


Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1) Hinweis auf die geltenden Hygienemaßnahmen
2) Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschluss der Tagesordnung
3) Vorstellung der Umweltgruppe Tennenbronn als Initiatorin der Ortsverbands-Gründung: Bisherige, aktuelle und geplante Projekte, unter anderem die Neugestaltung des Naturlehrpfads in Tennenbronn als Schmetterlingspfad sowie die Organisation diverser Aktionen und Veranstaltungen (Vorträge zum Klimawandel, Energieberatung, Projekte zur Müllvermeidung, Kinderprogramm etc.)
4) Vorstellung des BUND e. V. anhand von beispielhaften Projekten und Aktivitäten durch Katharina Baudis, Regionalgeschäftsführerin des BUND Schwarzwald-Baar-Heuberg
5) Vorstellung und Beschluss der Satzung
6) Wahl von Vorstand und Kassenprüfer:innen
7) Verschiedenes

Die vorgesehene Satzung wurde den BUND-Mitgliedern im Einzugsgebiet mit der Einladung im März zugestellt. Sie kann zudem jederzeit online unter: https://www.bund-sbh.de/ueber-uns/bund-gruppen-in-unserer-region/bund-ortsverband-schramberg/ nachgelesen werden.

Über ein reges Interesse und zahlreiche Besucher:innen trotz der erschwerten Bedingungen
würden wir uns sehr freuen.

Die Umweltgruppe Tennenbronn

Hinweise zu den Hygiene-Vorschriften
Wer in den letzten 14 Tagen vor der Veranstaltung in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2-infizierten Person stand oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweist, ist von einer Teilnahme ausgeschlossen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Diese kann per Mail erfolgen an sarah.hujer@posteo.de oder per Telefon bei Brigitte Bruker unter der Nummer 07729/1613.
Den Teilnehmenden werden unter Einhaltung der Mindestabstände feste Sitzplätze zugewiesen. Außerhalb dieses Sitzplatzes muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Sobald die Teilnehmenden ihren Platz eingenommen haben, kann die Maske abgenommen werden. Bei allen weiteren Wegen, etwa zur Toilette oder nach draußen, muss der Mund-Nasen-Schutz wieder aufgesetzt werden.
Möglichkeiten zur Handreinigung sind vorhanden und müssen genutzt werden. Ein
Desinfektionsmittel steht zur Verfügung.
Die Teilnehmenden müssen vor Ort aufgrund der Rückverfolgbarkeit bei einem Infektionsgeschehen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die Daten werden nach Ablauf von vier Wochen vernichtet, es sei denn die Nutzung für Informationszwecke wird ausdrücklich erlaubt.


Sie bringen ­– wir füllen: Kleines Schild, große Wirkung

Mit einem kleinen Schild auf den Theken der Tennenbronner Geschäfte ermutigt die Umweltgruppe seit März 2019 dazu, Mehrwegverpackungen für Käse, Wurst, Brot oder „Coffee to go“ zu verwenden. Die Aufsteller mit der Aufschrift „Sie bringen – wir füllen“ sind überall dort zu finden, wo sich Ladenbesitzer/innen und Verkäufer/innen dazu bereiterklärt haben, statt Einwegverpackungen mitgebrachte Tupperdosen oder Leinentaschen von Kunden zu nutzen, um so der Verpackungsflut entgegenzuwirken. Durch die Aufsteller entfällt das Grübeln und Nachfragen, ob Mehrwegbehälter akzeptiert werden. So sollen Hürden abgebaut und die Einkäufer/innen für das Thema Verpackungsmüll sensibilisiert werden.

Die Aktion hat bisher viel Resonanz gefunden: In allen Läden wurde sie von den Kund/innen positiv aufgenommen. In der Bäckerei Brandtner wurde kurz nach Start der Umweltgruppen-Aktion ein Korb eingeführt, in dem die Verkäufer/innen Backwaren sammeln können, bevor sie sie in mitgebrachte Beutel legen. Auch die beiden Tennenbronner Blumenläden haben sich der Aktion angeschlossen und verzichten auf Wunsch auf Plastikfolien und -behälter.

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Darüber hinaus erregte die Aktion der Umweltgruppe die Aufmerksamkeit weiterer Initiativen im Umkreis: Brigitte Bruker nahm an mehreren Diskussionsrunden zum Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung teil und stellte das Projekt vor – unter anderem bei der „Ideenbörse für mehr Nachhaltigkeit im Alltag“, veranstaltet von der VHS Schiltach. Dort war auch Familie Öhler aus Sulgen vor Ort, die als „Plastikfreie Familie“ bereits mehrfach in den Medien präsent war und der Aktion der Tennenbronner sogar zu einem Fernsehauftritt verholfen hatte: In der RTL-Produktion „Das Jenke Experiment“ wurde Familie Öhler porträtiert und wurde unter anderem dabei gefilmt, wie sie in der Metzgerei Hils in Tennenbronn einkauft. Eine Verkäuferin wies im Interview auf den Aufsteller hin, der daraufhin in Großaufnahme zu sehen war. Drei Sekunden Ruhm für ein kleines Schild!

Auf Initiative des „Treffpunkts Müllvermeidung“ der Lokalen Agenda 21 in Rottweil kam zudem ein Treffen mit Roland Stolarczyk zustande. Er ist „Klimaschutzmanager“ beim Landratsamt Rottweil und zeigte sich begeistert von der Initiative. Ziel der nun laufenden Zusammenarbeit ist es, die Aktion der Umweltgruppe Tennenbronn auf den gesamten Landkreis Rottweil auszuweiten.

Bei all der Aufmerksamkeit für die das Projekt darf aber eines nicht vergessen werden: Zwar ist das Interesse von Gruppen und Institutionen sehr erfreulich. Jedoch wäre es wenig wert ohne diejenigen, die sich durch ihr Kaufverhalten an der Aktion beteiligen und mit dem Einsatz von Mehrwegverpackungen viele kleine Zeichen setzen.

Mit diesem Bericht will sich die Umweltgruppe Tennenbronn deshalb bei all jenen bedanken, die beim Einkaufen bereits Mehrwegverpackungen nutzen und alle anderen ermuntern, sich ihnen anzuschließen.

Folgende Läden und Höfe beteiligen sich bereits an der Aktion der Umweltgruppe:

  • Bäckerei Brantner, Tennenbronn
  • Fritze-Bäck, Tennenbronn
  • Edeka Haas, Tennenbronn
  • Metzgerei Hils, Tennenbronn
  • Metzgerei Kunz, Tennenbronn
  • Bauernhof Weisser (Dobel), Tennenbronn
  • Mooshof (Schwarzenbach), Tennenbronn
  • Floral Design, Tennenbronn
  • Blumen und Floristik, Tennenbronn

Gerne stellt die Umweltgruppe die Aufsteller auch Läden und Supermärkten in der Umgebung zur Verfügung. Bei Interesse genügt ein Anruf bei Brigitte Bruker (07729/1613), die Mitglieder der Umweltgruppe bringen die Aufsteller dann vorbei.


ARCHIV

Hör mal, wer da singt:
Vogelstimmenspaziergang mit Alfred Kunz und Reinhard Günter
am Samstag, 4. Mai 2019, um 6 Uhr im Eichbach in Tennenbronn

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Stieglitz in der Talstraße in Tennenbronn (Copyright: Martin Höfflin-Glünkin)

„Kuckuck, kuckuck, ruft´s aus dem Wald“ – und allen ist sofort klar, welcher Vogel hier am Werk ist. Doch nicht alle Vögel rufen ihren eigenen Namen. Welche Zwitscherkünstler in Tennenbronn zu hören sind, verraten Alfred Kunz und Reinhard Günter am Samstag, 4. Mai 2019, während eines Vogelstimmenspaziergangs. Die Umweltgruppe Tennenbronn lädt alle Interessierten dazu ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Termin ist bewusst gewählt, da Anfang Mai die meisten Zugvögel wieder aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt sind. Noch dazu ist der Gesang während der Brutzeit besonders laut und leidenschaftlich: Die Männchen verteidigen damit ihr Revier und machen die Weibchen auf sich aufmerksam. Da sich die Vögel mit dem Beginn ihres Morgengesangs nach dem Sonnenaufgang richten, lohnt es sich, früh aufzustehen: Treffpunkt für den Vogelstimmenspaziergang ist um 6 Uhr am Ende der Talstraße an der Eichbachbrücke. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich mit einem Frühstück beim Fritze-Bäck in Tennenbronn zu stärken.


Fahrradmarkt und Wertstoffsammlung
Samstag, 30. März 2019, 14 bis 15 Uhr
Beim Feuerwehrhaus in Tennenbronn

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Die Tennenbronner Umweltgruppe organisiert auch in diesem Jahr wieder einen Fahrradmarkt. Die Organisation des Bazars wird wie bei einem Flohmarkt ablaufen. Wer etwas anzubieten hat, bringt seine Artikel am Samstag, den 30. März 2019, um 14 Uhr zum Feuerwehrhaus. Die Verkaufszeit ist zwischen 14 Uhr und 15 Uhr. Die Anbieter bleiben bei ihren Rädern und einigen sich mit eventuellen Kaufinteressenten über den Preis.

Es wird ein Fachmann anwesend sein, der sich mit Fahrrädern auskennt: Er kann – falls dieses gewünscht ist – beraten und bei der Preisgestaltung behilflich sein. Die Teilnahme am Fahrradmarkt ist unentgeltlich.

Funktionsfähige Fahrräder, die nicht mehr gebraucht werden, können während des Fahrradmarktes bei den Mitgliedern der Umweltgruppe abgegeben werden. Sie werden an die als gemeinnützig anerkannte Fahrradwerkstatt von Jumbo in Villingen weitergeleitet.

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Gleichzeitig mit dem Fahrradmarkt wird die jährliche Kork- und Aluminiumsammlung sowie eine Alt-Handysammlung (fürs Recycling) durchgeführt. Alle Teile müssen unbedingt sauber sein! Bitte keine Wertstoffe außerhalb der Sammelzeiten zum Bauhof bringen.

Aluminium

Zur Herstellung von Aluminium werden sehr große Energiemengen benötigt. Deshalb sollte Aluminium als Verpackungsmaterial vermieden werden. Bei der Wiedereinschmelzung werden gegenüber der Neugewinnung 95 % der Energie gespart. Deshalb lohnt es sich, Aluminium auch in Kleinstmengen zu sammeln.

Aluminium lässt sich durch den Magnettest von Weißblech trennen. Weißblech ist magnetisch, Aluminium nicht. Beschichtete Folien (z. B. Kaffeetüten) können nicht wiederverwendet werden. Alufolie reißt glatt und sauber, sie lässt sich leicht zusammenknüllen. Beschichtete Folien reißen ungleichmäßig oder gar nicht und lassen sich dehnen.
Aus Aluminium bestehen zum Beispiel: Cremedosen, Fischdosen, Gewürzdosen, Backbleche, Grillformen, Essensschalen, alte Kochtöpfe, Fahrradfelgen, Antennenteile, Marmeladedöschen, Alufolie, Schokoladenfolie und  Joghurtdeckel.

Unter dem Motto „Korken für Kork“ sammelt die Umweltgruppe für das Epilepsiezentrum Kehl-Kork Korken von Weinflaschen, Sektflaschen usw. Korken schaffen Arbeitsplätze im Behindertenzentrum. Dort werden sie sortiert, geschrotet und verpackt. Korkschrot wird im Hausbau zur Wärme- und Schalldämmung weiterverwendet. Das Material ist leicht, elastisch, schwer entflammbar und schwimmfähig. Kork dämpft Stöße, isoliert und dichtet. Für die einmalige Nutzung zu schade!

Zum Hintergrund: Die wirtschaftlich nutzbaren Korkeichen wachsen im westlichen Mittelmeerraum. Von der Neupflanzung bis zur ersten Ernte vergehen 25 Jahre. Danach dürfen die Stämme alle 7 – 8 Jahre geerntet werden. Wird öfters geerntet, schadet dies der Korkeiche. Der Bio-Boom und eine damit verbundene Übernutzung infolge steigender Preise bedrohen die Korkeichenkultur.

Alt-Handys – zu schade für den Müll

In alten Handys stecken neben gefährlichen Schadstoffen auch wertvolle Rohstoffe. Um mit beiden verantwortungsvoll umzugehen, sammelt die Umwelgruppe Handys direkt. Bei separater Sammlung entsteht eine erheblich höherwertige Wiederverwertung als bei einer gemischten Alt-Gerätesammlung.
Ein großer Teil der wertvollen Rohstoffe (u. a. Kupfer, Palladium, Kobalt, Silber und Gold) kann wieder eingesetzt werden. Schadstoffe werden fachgerecht entsorgt. Ein Handy wird im Schnitt 18 Monate benutzt. Dadurch entstehen vorsichtigen Schätzungen zufolge jährlich ca. 5.000 Tonnen Elektronikschrott. [Quelle: Deutsche Umwelthilfe]

Folgende Dinge sind bei der Rückgabe der Handys zu beachten:
Bitte vergewissern Sie sich in Ihrem Interesse, dass die SIM-Karte entnommen ist und alle persönlichen Daten und Informationen auf dem Handy gelöscht sind. Falls Sie noch im Besitz von Zusatz-Akkus, des Ladegeräts, einer gut erhaltenen Originalverpackung und Gebrauchsanweisung sind, bringen Sie diese bitte ebenfalls mit.

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